Via Claudia Augusta

Die Via Claudia Augusta ist eine bedeutende Straße über die Alpen, die seit der Römerzeit besteht. Die ehemalige römische Kaiserstraße, war ein 2000 Jahre alter Korridor, auf dem Soldaten, Kaufleute und Pilger die Alpen überquerten. Eine Reise mit dem Fahrrad ist eine gute Gelegenheit, um die Umgebung so richtig genießen zu können. Mit dem geräuscharmen, und umweltverträglichen Fahrzeug, hat man Zeit zur Betrachtung der Landschaft, durchquert Dörfer und Städte und kann anhalten, wo es einem gefällt.

Via Claudia Augusta – die Alpenüberquerung

Die Radreise startet in Augsburg, geht weiter durch ebenes Lechfeld, bevor man über beeindruckende Pässe durch Tirol radelt. Auf dem Weg passiert man unzählige Obstbäume, alte Burgen und durchfährt malerische Orte. Weiter entlang geht der Radweg an der Etsch bis nach Bozen in Südtirol, die Grenze zum Mittelmeer. Ein am Weg befindliche Sehenswürdigkeit, kurz vor der Grenze zu Österreich, stellt Schloss Neuschwanstein in Füssen dar. Entlang des Lechs fährt man bis Reutte. Dann verlässt man das Tal und gelangt langsam bergauf Richtung Fernpaß. Der Via Claudia Augusta Radweg begeistert mit viel Geschichte und wunderschöner Natur. Größtenteils fährt man auf asphaltierten Rad- und Wirtschaftswegen. Teilweise führt die Radstrecke auch auf wenig befahrene Nebenstraßen und Ortsdurchfahrten. Die zwei Passübergänge können mit einem organisierten Shuttle-Transfers bewältigt werden, so dass die Radtour ohne große Anstrengung zurücklegt werden kann. Über den Passo Giovanni erreicht man den Gardasee, wo man gemütlich ausspannen kann. Es ist geschafft; mit dem Fahrrad quer über die Alpen durch vier Länder.

Via Claudia Augusta:

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