Urinflasche

Wer sich lange in stationärer oder auch häuslicher Pflege befindet und dazu bettlegerig ist, der muss ja trotzdem noch irgendwie seine körperlichen Funktionen vollziehen können. Wer krankheitsbedingt nicht selbstständig auf die Toilette gehen kann, aber dennoch keinen Katheter hat, für den schafft die Urinflasche Abhilfe.

Die Urinflasche wurde speziell für den Penis eines Mannes konzipiert, um so das Wasser lassen im Bett zu erleichtern. Die Flasche verfügt über einen langen, recht breiten Hals, so dass dieser über den Penis gestülpt werden kann. So wird Flüssigkeit außerhalb der Flasche vermieden. Praktischerweise ist direkt an dem Hals ein Deckel befestigt, der ebenfalls das Auslaufen des Urins aus der Flasche verhindert. Der Urin sammelt sich dann in dem Gefäßkörper und kann nach Bedarf entleert werden.

Üblicherweise kann eine solche Urinflasche bis zu einem Liter fassen und werden damit dem anatomischen Bedürfnissen gerecht. Möchte man wissen, wieviel der Patient zu einem bestimmten Zeitpunkt uriniert hat, so haben die meisten Flaschen eine Skalierung an der Außenseite. Die Flaschen bestehen aus hartem Plastik, entweder in durchsichtiger Form oder eher milchig eingefärbt.

Verwendet wird die Urinflasche zumeist in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser, kann aber auch privat genutzt werden, wenn es sich um ene pflegebedürftige oder bettlägerige Person handelt. Eine Urinflasche kommt in Kombination mit einer dafür vorgesehenen Halterung, die praktisch und effektiv an Pflege- bzw. Krankenhausbetten befestigt werden kann. So weis der Patient direkt wo die Urinflasche ist und sie wird vor dem Auslaufen geschützt, da sie darin stehen kann.

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